Keine Zeit zur Eingewöhnung: Neuer SPD-Vorstand startet mit vollem Arbeitskalender

Veröffentlicht am 22.07.2010 in Unterbezirk

Die Vorstandsmannschaft der SPD Elbe-Elster hat sich deutlich verjüngt.

Zu seiner ersten Sitzung nach den Wahlen beim Unterbezirksparteitag im Juni hat sich in der vergangenen Woche der neue Vorstand der SPD Elbe-Elster getroffen. Stefan Wagenmann konnte als frisch gebackener Kreisvorsitzender bei der Konstituierung des Gremiums vier neue Gesichter begrüßen. Mit Alexander Piske (24, Finsterwalde), Hannes Walter (26, Massen) und Sandra Nauck (36, Herzberg) haben es gleich drei Mitglieder der nachrückenden Riege in den Vorstand geschafft. Darüber hinaus hat sich Lutz Majewski (65, Doberlug-Kirchhain) vorgenommen, die Arbeit der Senioren in der Elbe-Elster-SPD effektiver zu vernetzen und neue Mitstreiter aus der Generation „60plus“ hinzu zu gewinnen

Viel Zeit für die Eingewöhnung, das machte Stefan Wagenmann bei dem Treffen in der Technischen Ausstellung des Kirchhainer Gerbermuseums klar, wird sich die neue Vorstandsrunde nicht nehmen können. Angesichts so gewichtiger Schwerpunkte wie der breiten Diskussion um die Polizeireform oder dem Kampf gegen die Schließung des Finsterwalder Finanzamtes einigten sich die Mitglieder sogar darauf, die traditionelle politische Sommerpause durchzuarbeiten, um inhaltlich gut gerüstet in die kommenden Monate starten zu können. Auch neue Impulse wollen die Sozialdemokraten dabei setzen: So ist für den 30. September ein Forum zum Thema „Integration an Brandenburger Schulen“ mit Minister Holger Rupprecht geplant. In Vorbereitung ist zudem ein Jahr des politischen Engagements 2011 – in einer Neumitgliederkampagne wollen die Sozialdemokraten viele Mitbürger überzeugen, sich für eine gute Entwicklung ihrer Heimatregion einzubringen.

Dass dazu manchmal auch mehr Bissigkeit und Kampfgeist im Sinne der sozialen Gerechtigkeit gefragt ist, machte SPD-Kreistags-Fraktionschef Lutz Kilian in einem kurzen Rückblick auf die jüngsten Entwicklungen in der Elbe-Elster-Politik deutlich. So habe man zwar vorerst erfolgreich gegen die Kreisumlagen-Erhöhung und die Wiedereinführung der Gebühren für die Schülerbeförderung gekämpft. „Aber dass wir nicht wirklich eingreifen konnten, als CDU, FDP und LUN die Musikschulgebühren um 30 Prozent erhöht haben, hat mich und meine Fraktionskollegen mächtig gewurmt“, so Kilian, der zu dieser „unsozialen und für viele Kinder fatalen Entscheidung“ bestmögliche Transparenz herstellen will. Eine Musikschul-Sonderseite mit Erläuterungen, einer Beispielrechnung und einer Liste aller Kreistagsmitglieder, die in namentlicher Abstimmung für die Gebührenerhöhung stimmten, ist in diesen Tagen auf der Internetseite www.spd-elbe-elster.de freigeschaltet worden.

Abschließend gönnte sich die Vorstandsmannschaft dann doch noch eine deftige Ablenkung vom bewegten politischen Tagesgeschäft. Beim Grillfest, das die SPD-Ortsvereine Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde-Sorno und Massen gemeinsam im Hof der Technischen Ausstellung feierten, stieß das zehnköpfige Team um seinen Vorsitzenden Stefan Wagenmann als Falkenberg mit einem kühlen Blonden auf eine erfolgreiche Legislaturperiode 2010 bis 2012 an.

 

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